Schulentwicklung
Ende 2001 wurden die Ergebnisse der ersten PISA-Studie veröffentlicht. Sie waren aus deutscher Sicht so, dass man bis heute von einem "Pisa-Schock" spricht.
Baden-Württemberg reagierte vor allem mit folgenden Maßnahmen auf den Bildungsrückstand:
- Einführung kompetenzorientierter Bildungsstandards mit dem "Bildungsplan 2004"
- Aufforderung an die Schulen zur Erarbeitung kompetenzorientierter Kern- und Schulcurricula in den einzelnen Fächern
- Gründung des "Landesinstituts für Schulentwicklung" im Januar 2005 (bis dahin: "Landesinstitut für Erziehung und Unterricht")
- Einführung der "Evaluation", d.h. der Selbst- und Fremdermittlung schulischer Vorzüge und Defizite
Am Ostalb-Gymnasium wurde mit dem Schuljahr 2007/08 eine ständige Projektgruppe "Qualitätssicherung und Evaluation" eingerichtet. Sie ist vor allem für die Selbstevaluation zuständig.
Durch ein Losverfahren des "Landesinstituts für Schulentwicklung" zählt das Ostalb-Gymnasium im Schuljahr 2009/10 zu den Schulen, an welchen eine Fremdevaluation durchgeführt wird. Informationen dazu bieten die LS-Broschüren "Fremdevaluation an allgemein bildenden Schulen in Baden-Württemberg. Informationen zur Regelphase Stuttgart 2009 (QE 11)" und "Elterninformation zur Fremdevaluation".
Der zeitliche Ablauf der Fremdevaluation gestaltet sich - nach S. 11 der Broschüre "Informationen für Schulen" - folgendermaßen :
| Phasen | Ablauf der Fremdevaluation |
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Planung [2007/08] |
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Vorbereitung [2009/10] |
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Datenerhebung vor Ort |
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Datenauswertung [Februar - März 2010] |
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Datenrückmeldung |
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| Weiterarbeit an der Schule |
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